Mittwoch, 28. November 2012

Filminfo & Trailer: FRÜHSTÜCK & FILM - QUARTETT

94 Minuten | FSK ab 6 beantragt | dt. Fassung 

ab 10:30 Uhr reichhaltiges Frühstücksbüffet im Café LUX | Filmbeginn um 12:30 Uhr | Preis für Frühstücksbüffet, bereitgestellten Kaffee oder Tee & Filmeintritt: € 20,00 - ermäßigt € 18,50 | Karten nur im Vorverkauf an der Kinokasse oder online unter www.koki-es.de
TICKETS kaufen (bis 22.01.)


Dustin Hoffman feiert mit zarten 75 Lenzen sein Regiedebüt und das mit einem großartigen und bestens aufgelegten Ensemble, das über reichlich Erfahrung verfügt. Witzig und berührend, charmant und frech erzählt er in diesem Feel-Good-Movie die Geschichte von vier grundverschiedenen Musikern, die vor allem eines verbindet: ihre Liebe zur Bühne!

Cissy, Reginald und Wilfred sind im komfortablen Beecham House für pensionierte Opernsänger untergebracht. Jedes Jahr am 10. Oktober, dem Geburtstag von Giuseppe Verdi, organisieren die drei ein Wohltätigkeitskonzert, bei dem sie auch selbst auftreten. Es ist das Ereignis des Jahres, dem alle entgegen fiebern. Doch in diesem Jahr kommt kurz vor dem großen Tag Jean in Beecham House an und stört die Harmonie erheblich. Sie, die einst mit Reginald verheiratet war, führt sich wie eine Diva auf, will aber nicht singen, kramt stattdessen unbeirrbar alte, traurige Geschichten aus der Vergangenheit hervor und die anstehende Spendegala gerät plötzlich ernsthaft in Gefahr. Aber, bei allen Empfindlichkeiten und Verletzungen – the show must go on ...


QUARTET | Großbritannien 2012 | R: Dustin Hoffman | B: Ronald Harwood nach seinem gleichnamigen Theaterstück| K: John de Borman | D: Maggie Smith (Jean), Michael Gambon (Cedric), Billy Connolly (Wilf)

Dienstag, 27. November 2012

Filminfo & Trailer: DIE ABENTEUER DER KLEINEN GIRAFFE ZARAFA

Altersempfehlung: ab 7 Jahren - Schulunterricht: ab Klasse 2 - Länge: 77 Minuten - Sprache: deutsche Synchronfassung - Unterrichtsfächer: Deutsch, Französisch, Sachkunde/Lebenskunde, Ethik, Religion, Kunst, fächerübergreifender Unterricht - Themen: Freundschaft, Tiere, Abenteuer, Afrika, Kolonialismus, Rassismus - Begleitmaterial: noch nicht verfügbar
 
ZUM TRAILER
Inhalt
In einem kleinen Dorf im Herzen Afrikas lauschen die Kinder gebannt den Geschichten eines alten, weisen Mannes. Er erzählt von den Abenteuern des Jungen Maki, der einst auf der Flucht vor einem Sklavenhändler Freundschaft mit der Baby-Giraffe Zarafa schloss. Doch Zarafa gerät in die Fänge von Hassan, einem Handlanger des ägyptischen Paschas, der sie dem König von Frankreich als Geschenk schicken will und sich im Gegenzug Hilfe gegen die einrückenden Türken erhofft. Während Zarafa spektakulär per Heißluftballon über das Mittelmeer und durch die Schneestürme der Alpen nach Paris verfrachtet wird, weicht Maki nicht von ihrer Seite. Er will sie in die Heimat zurückbringen, gegen alle Widerstände. Aber die Zeit vergeht; Zarafas Hals wird lang und länger. Schließlich muss Maki sich von ihr trennen und an die eigene Zukunft denken.
Umsetzung
Der französische Animationsfilm nutzt die Möglichkeiten des Genres, um junge Kinogänger/innen angelehnt an eine wahre Geschichte kindgerecht an die komplexen historischen Verbindungen zwischen Frankreich und dem afrikanischen Kontinent heranzuführen. Die Figuren Maki und Zarafa sind entsprechend dem Kindchenschema entworfen. Allein schon ihre Niedlichkeit weckt Sympathie und erleichtert die Identifikation mit ihren ohnehin ehrbaren Zielen: Freundschaft, Selbstbestimmung und Freiheit. Der zwiespältige Hassan und der grausame Sklaventreiber hingegen sind kantiger gezeichnet. Der ignorante französische König gleicht sogar einer spöttischen Karikatur. Diese Dualität zwischen Gut und Böse findet sich in den Schauplätzen des Films wieder. Die warmen Farben der ursprünglichen afrikanischen Landschaften stehen im Gegensatz zur abweisend grauen europäischen Großstadt.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
So orientiert sich der Film visuell an Klischees, doch die Erzählebene ist vielschichtig gestaltet. Maki und Zarafa erleben zwar ein spannendes, aber traumatisierendesAbenteuer. Wenn auch vom alten Mann behutsam für Kinder vorgetragen, Themen wie Ungerechtigkeit, Gewalt, Rassismus und Tod werden nicht ausgespart. Damit stellt der Film einen guten Ausgangspunkt dar, um sich kritisch mit den Phänomenen Menschen- und Tierhandel zu beschäftigen. Anhand von Figurenbeschreibungen, Inhaltsanalysen und Diskussionen der moralischen Botschaft des Films lässt sich das Bewusstsein für ethische Grundwerte, Menschenrechte und Tierschutz schärfen. Der Film bietet sich weiterhin an, um die Geschichte Afrikas und besonders die Ausbeutung des Kontinents durch koloniale Großmächte kennenzulernen. Makis und Zarafas Kino-Abenteuer endet mit einem Ausblick, der zudem zur kreativen Auseinandersetzung einlädt: Wie könnte die Zukunft ihrer Familien aussehen? Die Geschichte kann in eigenen Worten oder selbstgemalten Bildern weitergesponnen werden.
Frankreich, Belgien 2011 | Regie: Rémi Bezançon, Jean-Christophe Lie


Filminfo & Trailer: ANNE LIEBT PHILIPP

Altersempfehlung: ab 10 Jahren - Schulunterricht: ab Klasse 4 - Länge: 77 Minuten - Sprache: deutsche Synchronfassung - Unterrichtsfächer: Religion/Ethik, Deutsch - Themen: Erste Liebe, Freundschaft, Selbstfindung - Begleitmaterial www.anne-liebt-philipp.de

ZUM TRAILER
Inhalt
Anne ist 10 Jahre alt und geht in die 5. Klasse. Sie macht immer das Gegenteil, von dem, was andere für richtig halten. Bisher hat sie am liebsten mit ihrer besten Freundin Beate gespielt und sich nicht für Jungs interessiert. Das wird anders, als Philipp neu in die Klasse kommt. Auch die eingebildete Klassenschönheit Ellen hat ein Auge auf den neuen Jungen geworfen. Anne ist zum ersten Mal heftig verliebt und verliert sich oftmals in Tagträumereien. Gemeinsam mit Beate heckt sie einen Plan aus, wie sie Ellen ausstechen und Philipp für sich gewinnen kann. Dabei kommt es zu Turbulenzen unter den Kindern und Anne macht Fehler, die sie in einige sehr unangenehme Situationen bringen. Obwohl die meisten Erwachsenen es nicht glauben wollen, auch 10jährige kann die Liebe schon richtig treffen.
Umsetzung
Die Buchverfilmung schildert auf realistische Weise die heftigen Gefühle, die zu Beginn der Pubertät aufbrechen können. Der Regisseurin gelingt es, sowohl die intensive Beziehung zur besten Freundin, als auch die ersten Annäherungen an das andere Geschlecht, verbunden mit der dabei aufkommenden Rivalität unter Gleichaltrigen und die Traumwelt junger Mädchen in eine spannende Geschichte zu packen. Der Film erzählt konsequent aus der Perspektive der Protagonistin, die ihre Rolle sehr glaubhaft spielt. Die etwas mysteriöse Geschichte von Helga, mit der sich Anne in ihren Tagträumen identifiziert, kann auf jüngere Kinder jedoch etwas verwirrend wirken und sollte ihnen erklärt werden. Gut gelungen ist die musikalische Untermalung des Films, die Annes Gefühlswelt noch nachvollziehbarer macht.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Da der Film die Gefühle sehr anspricht, sollten die Kinder zunächst Zeit für sich haben, um sich mit Annes Erlebnissen auseinanderzusetzen. Danach kann im Unterricht über die Gruppendynamik in Annes Klasse und die Intrigen, die unter den Kindern entstehen, gesprochen werden. Auch die Rollenverteilung von Jungen und Mädchen, Mädchenfreundschaften, die erste Verliebtheit und die Beziehungen zur Erwachsenenwelt lassen sich als Themen des Films aufgreifen. Der Einsatz filmischer Gestaltungsmittel, besonders in Bezug auf Annes Traumsequenzen, kann ebenso ein Anknüpfungspunkt für die pädagogische Arbeit mit dem Film sein. Hier können mit den Kindern Medien gestaltet werden, indem sie sich gegenseitig fotografieren oder filmen, die Bilder verändern und zu eigenen Montagen zusammenstellen.
Norwegen 2011 | Regie: Anne Sewitsky

Filminfo & Trailer: SLUMDOG MILLIONÄR

Altersempfehlung: ab 14 Jahren - Schulunterricht: ab Klasse 9 - Länge: 120 Minuten - Sprache: deutsche Synchronfassung - Unterrichtsfächer: Deutsch, Englisch, Sozialkunde, Geographie, Religion/Ethik, Musik - Themen: Armut, Kindheit, Jugend, Liebe, Gesellschaft, Gewalt, Vorurteile, Globalisierung, Geld - Begleitmaterial: nicht verfügbar

ZUM TRAILER
Inhalt
Der Moderator der Quizshow "Wer wird Millionär?" in Mumbai kann seinen Gast nicht leiden. Jamal kommt von der Straße, und dennoch hat er bislang jede der Fragen beantworten können. Nur noch eine Fragerunde und eine Nacht trennen den jungen Mann von der Chance, den Hauptpreis von 20 Millionen Rupien zu gewinnen. Doch weil der Showmaster einen Betrug wittert, wird Jamal nach der Sendung von der Polizei gefoltert und verhört. Sie wollen wissen, woher er die richtigen Antworten wusste – und Jamal beginnt zu erzählen. Von der Kindheit mit seinem Bruder Salim in einem riesigen Slum am Rande von Mumbai, der Ermordung seiner Mutter, von Banden, die Kinder für sich betteln lassen und immer wieder von Latika, der Liebe seines Lebens. Wie ein Puzzle entfalten sich in seiner Lebensgeschichte die Lösungen all jener Fragen, die ihm später in dem Fernsehquiz gestellt werden.
Umsetzung
Vor dem Hintergrund der sich in stetigem Wandel befindenden indischen Metropole erzählt der britische Regisseur Danny Boyle Jamals Geschichte. Mit den neugierigen Augen eines Besuchers fängt er das chaotische Treiben in den Slums ein und setzt es in eine teils videoclipartige Inszenierung um. Durch den Einsatz digitaler Handkameras entsteht der Eindruck, mitten im Geschehen zu sein. In scharfem Gegensatz zu den Straßenszenen stehen dabei die Aufzeichnungen der Quizshow. Wie eine künstliche, sterile Gegenwelt wirkt das Studio im Vergleich zu den Barackenstädten. Der Soundtrack verbindet traditionelle Einflüsse und elektronische Musik, unterstützt die Dynamik der Handlung und greift zugleich thematisch das Nebeneinander von Vergangenheit und Gegenwart auf. Fließend vermischen sich zudem Elemente des Dramas und des Märchens. Während Boyle keinen Zweifel an den harten Lebensbedingungen der Kinder und Jugendlichen lässt, steht er zugleich in der Tradition des Bollywoodkinos, das die Liebe als größtmögliche Macht feiert.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Gerade weil der Film von einem britischen Regisseur gedreht wurde, zeigt dieser die indische Gesellschaft zwischen Moderne und Tradition auch aus einem anderen Blickwinkel. Insbesondere durch den Stil der Inszenierung zeichnet Boyle sowohl auf der visuellen als auch auf der akustischen Ebene ein besonderes Bild, das zu einer Auseinandersetzung in den Fächern Kunst und Musik einlädt. Hintergründe über Callcenter, aus denen Werbeanrufe in Großbritannien getätigt werden, über Slums und Kinderarmut, Konflikte zwischen unterschiedlichen Religionen (die im Film für den Tod von Jamals Mutter verantwortlich sind) können das Verständnis des Films in den Fächern Sozialkunde oder Geographie vertiefen. Die Bedeutung, die Geld für Menschen hat – ein Thema, das Danny Boyle bereits in dem Kinderfilm "Millions" bearbeitet hat – gibt zudem Anregungen für eine Diskussion in Ethik/Religion.
Großbritannien, USA 2008 / R: Danny Boyle & Loveleen Tandan / D: Dev Patel (Jamal), Freida Pinto (Latika), Mahdur Mittal (Salim), Anil Kapoor (Prem Kumar)

Filminfo & Trailer: HUGO CABRET

Altersempfehlung: ab 9 Jahren - Schulunterricht: ab Klasse 4 - Länge: 127 Minuten - Sprache: deutsche Synchronfassung - Unterrichtsfächer: Deutsch, Religion/Ethik, Kunst - Themen: Literaturadaption, Filmgeschichte,  Kindheit, Freundschaft, Identität - Begleitmaterial: nicht verfügbar


ZUM TRAILER


Inhalt   
Paris 1931. Eine Maschine, die aussieht wie ein Mensch und durch ein kompliziertes Räderwerk angetrieben wird, ist alles, was Hugo Cabret von seinem Vater geblieben ist. Seit dessen Tod lebt er allein in einem verborgenen Raum des Bahnhofs Montparnasse und versucht, die Maschine wieder zum Laufen zu bringen. Als er von einem alten mürrischen Spielzeugmacher beim Stehlen erwischt wird und dieser auch noch das Notizbuch von Hugos Vater an sich nimmt, ist Hugo verzweifelt. Nur Isabelle, die Adoptivtochter des alten Mannes, kann ihm nun helfen. Bald entdecken sie, dass die seltsame Maschine auch eng mit dem Leben des Spielzeugmachers verbunden ist, der einst ein Stummfilmpionier war.
Umsetzung 
Von zwei Lebenswegen erzählt Martin Scorsese in seiner Adaption des Romans „Die Entdeckung des Hugo Cabret“ von Brian Selznick: Von der (fiktionalisierten) Biografie des gealterten George Méliès, der einst mit seinen fantasievollen Stummfilmen zur Magie des Kinos beigetragen hat und danach in Vergessenheit geraten ist – und von dem jungen Hugo, der seine Bestimmung erst noch finden muss und auf der Suche ist. So verknüpft der Film Elemente des Coming-of-Age-Films mit einer Liebeserklärung an die Frühzeit des Kinos. Immer wieder zitiert er Szenen aus alten Stummfilmen und lässt diese – mit Hilfe modernster 3D-Technik – überaus dynamisch und lebendig wirken. Die langen Bildfolgen der Romanvorlage, die ebenbürtig aus doppelseitigen Zeichnungen und Fließtext besteht, übersetzt Scorsese in rasante Kamerafahrten, die das Publikum mitten hinein führen in die Welt von Hugo Cabret.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Hugo Cabret stellt zwar die Geschichte eines zwölfjährigen Jungen in den Mittelpunkt, ist aber durch seine Erzählweise ein Film für alle Altersgruppen, der jüngere Zuschauer nicht überfordert und für ältere nicht zu kindlich wirkt. Die zahlreichen Anspielungen auf Stummfilme sind eine Einladung, sich diese einmal anzusehen – vor allem die aufwändigen Produktionen von George Méliès, der als Erfinder der Filmtricks gilt. Für den Deutsch- und Kunstunterricht bietet sich ein Vergleich zwischen der Buchvorlage und der Verfilmung an, insbesondere im Hinblick auf die Freundschaft zwischen Hugo und Isabelle. Anlass für ein Gespräch in Ethik oder Religion wiederum kann Hugos Überzeugung darstellen, dass die Welt einer Maschine gleicht, in der alles – und somit auch jeder Mensch – seinen Platz und seine Funktion hat.
USA 2011, Regie: Martin Scorsese

  

Filminfo & Trailer: JANOSCH - KOMM WIR FINDEN EINEN SCHATZ

Altersempfehlung: ab 5 Jahren - Schulunterricht: ab Klasse 1 - Länge: 79 Minuten - Sprache: detusche Originalfassung - Unterrichtsfächer: Deutsch, Religion/Ethik, Kunst - Themen: Freundschaft, Abenteuer, Verantwortung, Vertrauen - Begleitmaterial: nicht verfügbar


ZUM TRAILER
Inhalt   
Der kleine Bär und der kleine Tiger finden beim Tauchen im See eine Kiste mit einer altenSchatzkarte. Da beschließen sie gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen. Durch einen Streit mit dem Hund Kurt über die Echtheit der Schatzkarte, zerreißt die Karte in zwei Teile. Ein Teil davon wird weggeweht und landet bei Gokatz, dem angeberischen Kater und Detektiv, der die Karte an den Hasen Jochen Gummibär weitergibt, der auf der Suche nach Freunden ist. Jochen trifft auf Bär und Tiger und gemeinsam versuchen die drei den Schatz zu finden. Doch auch Gokatz und der schlaue Hund Kurt wollen den Schatz ergattern. Die abenteuerliche Suche der gegnerischen Teams führt dabei durch Tintensümpfe und in Eiswelten bis zu einem Piratenschiff, in dem der Schatz versteckt ist.
Umsetzung
Zunächst geht es in dem einfühlsam und ideenreich inszenierten Film um die Sehnsucht des kleinen Jojo nach
Der kleine Bär und der kleine Tiger finden beim Tauchen im See eine Kiste mit einer altenSchatzkarte. Da beschließen sie gemeinsam auf Schatzsuche zu gehen. Durch einen Streit mit dem Hund Kurt über die Echtheit der Schatzkarte, zerreißt die Karte in zwei Teile. Ein Teil davon wird weggeweht und landet bei Gokatz, dem angeberischen Kater und Detektiv, der die Karte an den Hasen Jochen Gummibär weitergibt, der auf der Suche nach Freunden ist. Jochen trifft auf Bär und Tiger und gemeinsam versuchen die drei den Schatz zu finden. Doch auch Gokatz und der schlaue Hund Kurt wollen den Schatz ergattern. Die abenteuerliche Suche der gegnerischen Teams führt dabei durch Tintensümpfe und in Eiswelten bis zu einem Piratenschiff, in dem der Schatz versteckt ist.
Anknüpfungspunkte für die pädagogische Arbeit
Bär, Tiger und die Tigerente sind vertraute Figuren für Kinder. So ist der Film ein weiterer Baustein für die Vermittlung der Inhalte der Janosch-Geschichten an sie. Die Begegnungen der Tiere spiegeln Themen wie „Freunde finden und verlieren“, „Missverständnisse“, „Angeberei“, „Vertrauen“, „sich entschuldigen“, „verzeihen“ und „anderen helfen“ wider, die auch in der Alltagswelt von Kindern immer wieder vorkommen. Diese Themen können nach dem Film anhand von Szenenphotos, Malen, Basteln und durch Rollenspiele aufgegriffen und spielerisch umgesetzt werden. Dabei lassen sich auch Collagen mit den Eigenschaften der Filmfiguren zusammenstellen. Ein Vergleich des Films mit dem gleichnamigen Buch bietet sich ebenso an. Darüber hinaus können die Kinder auch Tiger, Bär und ihre Freunde mit kleinen Veränderungen selbst zeichnen und bewegte Bilder daraus gestalten.
Deutschland 2012, Regie: Irina Probost
 

Filminfo & Trailer: CHIHIROS REISE INS ZAUBERLAND

Altersempfehlung: ab 10 Jahren - Schulunterricht: ab Klasse 5 - Länge: 125 Minuten - Sprache: deutsche Synchronfassung - Unterrichtsfächer: Erwachsenwerden, Geschlechterrollen, Umwelt, Freundschaft, Fremde Kulturen, Animation, Fantasy, Märchen- Begleitmaterial: DOWNLOAD hier

 
ZUM TRAILER
Inhalt    
Die zehnjährige Chihiro will nur widerwillig mit ihren Eltern von Tokio in einen kleinen Vorort ziehen, in dem sie weit weg von ihren Freunden ist. Auf dem Weg dorthin gerät die Familie in einen geheimnisvollen Tunnel, an dessen Ausgang die gefährliche und vielgestaltige Zauberwelt Aburaya auf sie wartet. Dort angekommen, werden Chihiros Eltern als Strafe für ihre Unbeherrschtheit in Mastschweine verwandelt und es liegt nun in der Hand des kleinen Mädchens, sie zu retten. Ein Junge namens Haku erzählt Chihiro, dass sie ihren Eltern nur helfen kann, wenn sie sich in den Dienst der Hexe Yubaba begibt. Dank weiterer ihr wohl gesinnter Helfer, ihrer eigenen Hartnäckigkeit, Gewitztheit und Großherzigkeit löst sie die sich ihr stellenden Probleme, begegnet dabei fantastischen Kreaturen, findet neue Freunde und befreit ihre Eltern. Gemeinsam kehren sie in die normale Welt zurück. Das mit dem Oscar 2003 für den besten animierten Spielfilm ausgezeichnete Abenteuer des Mädchens Chihiro zeigt, wie sich Angst in Mut umwandelt und ungeahnte Willenskraft und Ausdauer zum richtigen Ziel führen. 

Japan 2001, Regie: Hayao Miyazak